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Familienwappen - Wappenkunst Fam. Roland Tiedtke
 Familienwappen - Wappenkunst              Fam. Roland Tiedtke
Die ganze Heroldskunst kann man natürlich nicht in ein paar Zeilen vermitteln. Aber einen rudimentären Einblick geben kann man schon:   Farben   Als Tinkturen (Grundfarben) kennt die Heraldik sechs Farbvarianten. Diese werden wiederum in "Farben" und "Metalle" unterschieden. Rot, Blau, Schwarz und Grün gelten als Farben. Gold und Silber bezeichnet man als Metalle. Beide werden in der Wappenmalerei in der Regel als Gelb und Weiß wiedergegeben. Menschliche Haut wird natürlich dargestellt.  Ein Wappen besteht grundsätzlich aus dem Unter- und Oberwappen, sprich dem Schild, Helm, Helmdecke und der Helmzier. Dies wird als Vollwappen bezeichnet. Die Wappenbestandteile wollen wir gerne in der Folge erläutern und Schritt für Schritt ansprechen:  Schild   Im Bereich der hoheitlichen Wappen der Gebietskörperschaften finden wir in der Regel nur den Wappenschild als Stadt-, Kreis- oder Landeswappen. Im Verlauf der Epochen veränderte sich auch der Stil der Wappendarstellung. Die Spätgotik entwickelte den unten abgerundeten Schild (Halbrundschild).   Helm   Nicht alle tatsächliche verwendete Helme wurden auch zur Darstellung im Wappen genutzt. Im einzelnen gibt es folgende heraldische Helmformen:   Der Topfhelm ist die älteste heraldische Helmform. Hier befinden wir uns Ende des 12. Jahrhunderts. Aus diesem entwickelte sich im 13. und 14. Jahrhundert der Kübelhelm. Dieser wird mit Dreiecksschild dargestellt. Die Helme finden in der modernen Heraldik weniger Verwendung. Wappen des Uradels aus dieser Zeit werden derart dargestellt.   Die Fortentwicklung des Kübelhelms war dann der Stechhelm. Er fand im 14. und 15. Jahrhundert im Tunier mit Lanzen Verwendung. Der Stechhelm wurde zum Wappenhelm für bürgerliche Familien.   Der Bügelhelm (auch: Spangenhelm) wurde bei den Kolbentunieren genutzt. Obwohl jünger in seiner Entstehungsgeschichte, wurde er in der Heraldik der Wappenhelm des Adelstandes.   Helmdecken und -wulst   Die Helmdecke hatte ursprünglich wohl einen tatsächlichen Zweck. Dieser Kopf- und Nackenschutz aus Stoff wurde in der Heraldik verlängert und kunstvoll ausgestaltet. Dem Kämpfer konnte er früher, durchnässt, auch zur Kühlung bei starker Sonne dienen. In der Heraldik werden Helmdecken geblattelt, gebandelt oder getucht dargestellt. Beispiele hierfür finden Sie in unseren Illustrationen auf der Homepage.   Auf dem Helm befindet sich manchmal die Helmwulst (auch: Bausch). Ein Kranz aus Helmdecken, welcher seit der Spätgotik gewunden, den Übergang zur Helmzier verschönt. Bei adeligen Geschlechter findet man hier - anstelle des Wulstes - die Rangkronen.   Helmzier - Crest   Helm, -decken, -wulst und -zier werden als Oberwappen bezeichnet. Unter dem Oberwappen fasst man im engeren Sinne allein die Helmzier (auch: Helmkleinod). Auch unterteilt man Helmkleinode in Hilfskleinode, die auf irgendeine Art den Schildinhalt wiederholen und Schmuckkleinode, die nur als Helmschmuck dienen, z.B. Straußenfedern.   Stilepochen in der Heraldik   Mit den Kunststilepochen entwickelte sich auch der Stil der Wappendarstellung. Die heutige Darstellung der Wappen orientiert sich an dem Stil der Spätgotik, der Blütezeit der Heraldik.   Spätere Stilepochen, insbesondere Barock und Rokoko, führten leider zur "Verfallzeit" der Heraldik bis man sich schließlich auf die guten, alten, heraldischen Formen zurück besann. Bei dem Neuentwurf (Neuaufriß) von Familienwappen findet also der spätgotische Stil Beachtung.   Ein weiterer Irrtum ist die Meinung, die Zeichnung lege das Aussehen des Wappens fest. Tatsache ist: Jede zeichnerische Wappendarstellung, welche der Wappenbeschreibung (Blasionierung) entspricht, ist richtig.         Wappenerstellung - Wappenschaffung Wenn Sie ein neues Wappen stiften möchten, erschaffen wir Ihnen auf Wunsch nach den heraldischen Regeln ein verbindendes Symbol für Ihre Familie.   Aus der Umsetzung Ihres Familiennamens in richtiger oder volksetymologischer Sinndeutung sowie den Bezügen zu Ihrer Familiengeschichte, zum Beispiel traditionellen Berufen, den Wohnorten oder der Stammheimat der Familie, entsteht ein signalhaftes Symbol als Erkennungszeichen:   Ihr eigenes Familienwappen!   Bei der Wappenstiftung bieten wir Ihnen die gesamte Schaffung - vom Entwurf des Familienwappens bis zur liebevollen Malerei mit Enamel- Ölfarbe sowie unterschriftsreifen Zusammenstellung der Antragsunterlagen für eine Registrierung - an.   Existente Wappen malen wir selbstverständlich auch und fertigen ggfs. einen Neuaufriss nach Ihrer Wappenbeschreibung, Ihrem Foto vom Siegelabdruck usw.   Folgende Wappendarstellungen können wir Ihnen im Rahmen der Wappenstiftung bzw. -malerei anbieten:   Zum einen die Malerei des Wappens in den Formaten DIN A 4 oder DIN A 3 unter Zugabe des Familiennamens oder eines Sinnspruches / Wappenmottos gemäß den Beispielen auf der Homepage. Nur zur Dekoration werden dem Wandbild gerne so genannte Schildhalter beigefügt. Diese nennt man heraldische Prunkstücke (auch Prachtstücke). Nach der traditionellen Lehre sind sie dem tituliertem Adel vorbehalten und gehören nicht zum Wappen bürgerlicher Geschlechter. Zwar wurden bereits 1456 bürgerliche Wappen bzw. persönliche, heraldische Zeichen mit Schildhaltern festgestellt (vgl. F. Warneke: "Heraldisches Handbuch", Frankfurt am Main, 1893), aber ......Schildhalter sind eine wunderschöne Dekoration, die wir gerne für Sie malen.   Selbstverständlich ist auch die Wappenerstellung und -malerei im Rahmen einer Stammbaummalerei oder in Form eines Buches - denkbar. Zum anderen kann auch bei der Wappenstiftung das Wappenbild als "Wappenstiftungsurkunde" dargestellt werden. Neben Wappenbild, genealogischen Hinweis zum wappenführenden Geschlecht lässt sich so ebenfalls die Führungsberechtigung für das Wappen stilvoll dokumentieren. (Anmerkung: Mit Einverständnis der wappenführenden Familie wurden im nebenstehenden Beispiel die Personalien in dem Dokument fiktiv gewählt.)   Eine weitere Variante ist die Darstellung des Wappenschildes, des Unterwappens, hier auf einem richtigen Metallschild im Format ca. 60 x 48 cm aufgemalt. (Anmerkung: Formate und Form können zulieferbedingt leicht abweichen.)   Ein derartiger Schild findet sicherlich auch einen Ehrenplatz als Geschenk für einen Wappenträger. Und zur Dekoration kehrte er auch in urige Weinstuben ein...   Beginnen Sie mit einer neuen Tradition in Ihrer Familie. Führen Sie Ihr eigenes Wappen und zeigen es: im Briefkopf, als Visitenkarte, als Gravur auf Silberbesteck, als Ex Libris, auf Zinngeschirr, im Schilde, auf der Kaminplatte und als dekoratives Wandbild! Ihr Familienwappen!   Weitere Informationen zur Wappenstiftung und -malerei erhalten Sie bei uns Familienwappen - Wappenkunst Fam. Roland Tiedtke Die ein oder andere Frage zur Heraldik können wir Ihnen selbstverständlich auch beantworten.   Neugierig geworden? Oder weitere Fragen? Sie erreichen uns unter “Kontakt - Preise - Links”.    
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